Zeig’s uns! Sichtbare Hausnummern retten Leben

Blaulichtfamilie aus dem Neckar-Odenwald-Kreis

Jede und jeder Einzelne kann mithelfen, dafür zu sorgen, dass Rettungskräfte im Notfall möglichst schnell dort eintreffen, wo sie gebraucht werden. Die Blaulichtorganisationen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis haben sich daher zusammengetan, um die Bürger im Kreis über eine dringende Notwendigkeit zu informieren: Gut sichtbare Hausnummern

Mit dem Start der Kampagne „Zeig’s uns!“ am 11.2. (das ist übrigens der Tag des Notrufs 112) erhalten alle Interessierten Flyer, die die Relevanz dieses Themas verdeutlichen.
Aller modernen Navigationstechnik zum Trotz ist die Hausnummer weiterhin ein elementarer Bestandteil für schnelle Hilfe. Wenn der Rettungsdienst, die Feuerwehr oder die Polizei einen Einsatzort nicht direkt finden kann, vergehen wertvolle Minuten, die im Zweifelsfall über Leben und Tod entscheiden können.

Die Revierleiter der beiden Polizeireviere im Neckar-Odenwald-Kreis EPHK Werner Broßmann (Polizeirevier Buchen) und EPHK Achim Küller (Polizeirevier Mosbach) erläutern wie jede und jeder Einzelne die eigene Sicherheit mit geringem Aufwand erhöhen kann.

EPHK Werner Broßmann, Revierleiter Buchen
EPHK Werner Broßmann, Revierleiter Buchen

Was empfehlen Sie nach dem Absetzen eines Notrufs?
EPHK Broßmann: Das ist von der Situation abhängig und kann nicht allgemein beantwortet werden. Von Vorteil ist es, wenn in den Nachtstunden das Außenlicht brennt bzw. eine Person außerhalb des Gebäudes auf sich aufmerksam macht.

EPHK Achim Küller, Revierleiter Mosbach
EPHK Achim Küller, Revierleiter Mosbach

Was ist Ihre Botschaft für Hausbesitzer und Hausbewohner?
EPHK Küller: Bringen Sie bitte unbedingt eine Hausnummer an ihrem Haus an und überprüfen Sie, sofern schon vorhanden, deren Erkenn- und Lesbarkeit. Nehmen Sie im Bedarfsfall Verbesserungen vor und fragen Sie doch einfach ihren Nachbarn, ob ihre Hausnummer für ihn gut erkennbar ist.

zurück