Mosbach: Kriminalkommissariat mit neuem Leiter

Patrick Knapp, so heißt der neue Mann an der Spitze des Mosbacher Kriminalkom-missariats. Der 40-jährige Kriminalrat und gebürtiger Odenwälder, übernimmt fortan die Leitung des größten Kriminalkommissariats des Polizeipräsidiums Heilbronn. Kriminalrat Knapp kann auf eine beachtliche Karriere bei der Polizei zurückblicken. Im Jahr 2000 begann er seine Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Bruchsal und blieb dort im Anschluss für drei weitere Jahre bei der Einsatzabteilung. 2006 wechselte Knapp zum Polizeirevier Weinheim und trat noch im selben Jahr sein Studium für den Aufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen an. Nach der Studienzeit zog es Knapp zurück zur Bereitschaftspo-lizei nach Bruchsal, bevor er 2011 zur Kriminalpolizei nach Heidelberg wechselte. Nachdem er sich dort in der kriminalpolizeilichen Praxis besonders bewährt hatte wurde er auch für den höheren Polizeivollzugsdienst vorgeschlagen: Im Rahmen seiner Praxisförderung musste Knapp verschiedene Verwendungen, unter ande-rem beim Innenministerium und dem Polizeipräsidium Mannheim absolvieren. Nach Abschluss seines Masterstudiums an der Deutschen Hochschule für Polizei in Münster, ist Knapp nun für die Kriminalität im Neckar-Odenwald-Kreis zuständig. Der 40-Jährige ist verheiratet und wohnt im Rhein-Neckar-Kreis. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierten der Leitende Oberstaatsanwalt und Behördenleiter der Staatsanwaltschaft Mosbach, Andreas Herrgen, der Heilbronner Polizeipräsi-dent Hans Becker, der Leiter der Kriminalpolizeidirektion Heilbronn, Leitender Kri-minaldirektor Thomas Schöllhammer und der bisherige Interimsleiter der Dienststel-le, Kriminalhauptkommissar Stefan Scherzer dem neuen Chef der Behörde. Andre-as Herrgen wies auf die besondere Bedeutung des Kriminalkommissariats am Jus-tizstandort Mosbach hin und bot eine vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Das Kri-minalkommissariat Mosbach ist zuständig für Fälle der mittleren und schweren Kri-minalität im gesamten Neckar-Odenwald-Kreis und bearbeitet im Jahr rund 700 Fäl-le. Hierzu stehen derzeit 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung.

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