Künzelsau: Neuer Chef bei der Künzelsauer Kriminalpolizei

Klaus Ullenbruch heißt der neue Leiter der Künzelsauer Kriminalpolizei. Der Kriminalhauptkommissar tritt die Nachfolge von Erster Kriminalhauptkommissar a. D. Rainer Ott an, welcher bereits im April dieses Jahres in den Ruhestand ging. Am Mittwoch setzte Polizeipräsident Hans Becker im Rahmen einer kleinen, corona-konformen Feierstunde Kriminalhauptkommissar Ullenbruch offiziell in sein Amt ein. Bereits im September hatte dieser sein Büro im Dienstgebäude in der Schillerstraße bezogen. Dabei handelte es sich für den 50-Jährigen um eine Rückkehr in wohlbekannte Gefilde. Bereits vor der Polizeireform, in den Jahren 2005 bis 2015, ermittelte er beim Dezernat für Bekämpfung von Eigentums- und Rauschgiftdelikten bei der Kriminalpolizei Künzelsau. Gelernt hat der dreifache Vater sein Handwerk bei der Kriminalpolizei in Tauberbischofsheim. Anschließend folgte ein Studium an der Hochschule der Polizei in Villingen-Schwenningen. Nach erfolgreichem Abschluss im Jahr 1999 verschlug es den frischgebackenen Kommissar nach Ludwigsburg zum Dezernat „Organisierte Kriminalität“, bevor er nach sechs Jahren schließlich im Hohenlohekreis seinen Dienst aufnahm.
Im Jahr 2015 hieß sein nächstes Ziel Heilbronn. Bei der Kriminalpolizeidirektion Heilbronn war er erneut als Ermittler im Bereich „Organisierte Kriminalität“ tätig. Zudem wirkte er als Leiter mehrerer Ermittlungsgruppen, vor allem bei der Bekämpfung von Straftaten gegen ältere Menschen mit. Nebenamtlich kam er als stellvertretender Leiter der sogenannten „Verhandlungsgruppe“ des Polizeipräsidiums Mannheim für die Sektion Heilbronn mehrere Male bei kriminalpolizeilichen Sonderlagen, wie Erpressungen, Geiselnahmen usw., zum Einsatz.
Der neue Künzelsauer Kripoleiter kann also auf eine langjährige Berufserfahrung bauen. Dass er nicht nur als Ermittler einen langen Atem hat, beweist der begeisterte Sportler und Hobby-Läufer immer wieder als Finisher zahlreicher, auch internationaler, Marathons.

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